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22. Januar 2010: IGS in Rinteln

Viele Elterninformationen und Aktivitäten der Elternsprecher haben in Rinteln die Eltern der Grundschulkinder aufmerksam gemacht. Eine IGS Rinteln ist dabei als Wunsch der Eltern ganz deutlich geworden.
Eine überwiegende Zahl von Eltern sieht in der IGS die Schulform für ihr Kind. Der SPD Stadtverband hat diese Forderung der Eltern mit unterstützt und sich im Stadtrat für eine IGS Rinteln eingesetzt. Wie die Schulausschussvorsitzende Astrid Teigeler-Tegtmeier betont: „Unsere Schullandschaft in Rinteln wäre lückenhaft, ohne das IGS Angebot. Eine IGS gehört zu den Standortfaktoren unserer Stadt.“ Der Landkreis Schaumburg ist den Forderungen der Stadt gefolgt und hat im Dezember mit der SPD Mehrheit zwei neue IGS in Schaumburg, davon eine in Rinteln, beantragt. „Bei allen Rechnereien und Zahlenspielen, bei allem demografischen Wandeln, eine IGS in Rinteln bietet gute Chancen um Kindern ein besonderes Lernklima und Entwicklungsmöglichkeiten zu vermitteln. Daher wird der Zulauf zu dieser Schulform sicher da sein“, bestätigte die Rintelner Kreistagsabgeordnete und stellv. Landrätin Helma Hartmann-Grolm. Gerade die Vielfalt der Schullandschaft ist wichtig, um Bildung und Ausbildung zu garantieren. Deshalb war vor allem die Haltung der CDU Landesregierung zu Integrierten Gesamtschulen Diskussionspunkt im SPD Stadtverband. Der Unmut der Mitglieder machte sich an dem Festhalten der 5 Zügigkeit fest, der Jahrgangsberechnungen und dem Turboabi nach 12 Jahren. Keine andere Schulform hat solche Vorgaben d.h. so kann man auch vorgehen um etwas zu verhindern. Vielleicht ist aber auch die Landesregierung lernfähig und erkennt was Eltern und Kinder brauchen, ein erster Schritt ist mit der Rücknahme des Turboabi erkennbar. Die SPD Rinteln wird in weiteren Diskussionen und Gesprächen mit Eltern und Politikern die Einrichtung der IGS Rinteln, mit angemessenen Bedingungen einfordern und begleiten. Ein guter Schritt für die IGS ist schon getan. Die Planungen zur Unterbringung in dem Gebäude am Kollegienplatz und die Pläne zur Erweiterung sind Grundlagen für einen Lernort für alle Kinder. Hier können die Kinder zusammen lernen und arbeiten. Der SPD Stadtverband begrüßt diese Idee ausdrücklich.

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